Saison 19/20

FSG Lollar/Staufenberg - SV Annerod     1:3

FSG-Trainer Ümit Komac war bedient. „Die Geschichte ist schnell erzählt. Wir sind selbst schuld. Die Chancenverwertung hat uns den Sieg gekostet.“ In der ersten Halbzeit hätten die FSGler die Partie schon für sich entscheiden müssen. Das sahen auch die Gäste so. „Lollar hätte 3:0 führen müssen, hat aber teils kläglich seine Chancen vergeben“, sagte etwa der stellvertretende Sportliche Leiter des SVA, Florian Spies. Überraschenderweise hatten die Gäste riesengroße Probleme gegen die technisch versierte Truppe Komacs. „Sie waren kaum präsent, dafür hocheffizient“, fiel das Kurzfazit des FSG-Trainers hierzu aus. Das 0:1 fiel dann auch aus dem Nichts: Nic Smajek war per Kopf zur Stelle (64. Minute). Anastasis Apostolou schien den Tor-Bann für Lollar mit dem Ausgleich zu brechen (77.). Als Maurizio Berti für den SVA einen umstrittenen Elfmeter verschoss, schien das Momentum kurz gänzlich auf Lollarer Seite, doch Philipp Wendt schockte die Heimfans in der 85. Minute, als er plötzlich Gegenspieler wie Torwart ausspielte und zur erneuten Führung der Gäste traf. Kurz vor Abpfiff traf Lucas Smajek nach einem Konter aus abseitsverdächtiger Position zur Entscheidung. Und ließ Komac endgültig kopfschüttelnd zurück. Da half auch das Lob von Kollege Spies über seine „insgesamt richtig starke Truppe“ für den Moment wenig. Die FSG startet erst mal von unten.

SV Annerod - FC Großen Buseck     5:0

Gut eine halbe Stunde lang verlief die Partie mit Derbycharakter vor den 103 zahlenden Zuschauern schleppend und ohne jegliche Höhepunkte. Umso überraschender kam die Führung der Gastgeber zu Stande, die zwei herrliche Angriffe erfolgreich abschlossen. Erst schob Marc Schmidt (43.) die Kugel aus nur acht Metern ins Großen-Busecker Gehäuse, ehe Lucas Smajek (45.+1) einen Querpass zum 2:0 nutzte. Einen Abpraller nahm Maurizio Berti (63.) mit, 120 Sekunden später verhinderte das Großen-Busecker Aluminium nach einem Distanzschuss von Philipp Wendt einen vierten Treffer der dominanten Gastgeber. Die Gäste sorgten einzig und allein durch Standardsituationen für Torgefahr, woraus aber nichts Zählbares herauskam. Seine Einwechslung rechtfertigte Robin Sittner (80.) mit dem 4:0, dem  Wendt den 5:0-Endstand folgen ließ.

TSV Allendor/Lahn - SV Annerod     0:7

Wenn beide Seiten sich nach der Partie einig sind, das Ergebnis sei um ein oder zwei Tore zu hoch ausgefallen, wirkt das bei einem 0:7 schon etwas lustig. Aber die Anneröder legten in Allendorf eine Chancenauswertung der Extraklasse an den Tag. „Die Gäste waren durchgängig bissig und haben stark gekontert“, lobte TSV-Pressesprecher Denis Eisner. „Wir waren vor dem Tor gnadenlos. Alles, was heute möglich war, haben wir mitgenommen“, bestätigte auch Florian Spies, der stellvertretende Sportliche Leiter des SVA. Kurios: Noch im Frühling hatte Allendorf/Lahn das Duell selbst mit 7:0 für sich entschieden.Gegen ersatzgeschwächte Gastgeber, die sich nach vielen Veränderungen im Kader noch finden müssen, hatten die Gäste dieses Mal allerdings keine Probleme und machten die Pleite der Vorsaison auf das Tor genau wett. Ein Doppelschlag von Lucas Smajek (10., 26.) bedeutete nur den Beginn der Demontage für die Hausherren. Maurizio Berti (31.) und Philipp Wendt (32.) machten noch vor der Pause den Deckel auf die unausgeglichene Partie. In der 58. Minute erhöhte Patrick Wallbott. Den schönsten Treffer des Tages erzielte Robin Sittner nach einer längeren Kombination bis in den Strafraum hinein (70.). Und Sittner setzte auch den Schlusspunkt (82.). „Wir wollen diesen Erfolg trotz Maximalausbeute nicht überbewerten“, dämpfte Spies nach Spielschluss schon direkt potenzielle Mutmaßungen, der SVA avanciere nun mit Birklar zum Überteam der Liga. Zumal beim TSV fast die komplette Offensive ausgefallen war. Trotzdem: Eindrucksvoll Revanche genommen!

SV Annerod - SG Utphe/Trais/Inheiden     3:0

Philipp Wendt trug sich in der 13. Spielminute in die Torschützenliste ein. Nennenswerte Szenen blieben bis zum Seitenwechsel aus, sodass das Zwischenergebnis auch zu Beginn des zweiten Durchgangs Bestand hatte. Anstelle von Dennis Kessler war nach Wiederbeginn Marc Schmidt für den SV Annerod im Spiel. Maurizio Berti schoss die Kugel zum 2:0 für den Gastgeber über die Linie (52.). Der bisherige Spielverlauf lief nach dem Geschmack von Yves Lohwasser, sodass die Situation es hergab, einen Doppelwechsel vorzunehmen: Robin Kessler und Lukas Teichert kamen für Robin Sittner und Lucas Smajek ins Spiel (75.). Mit dem 3:0 sicherte Wendt dem SV Annerod nicht nur den Sieg, sondern erzielte auch seinen zweiten Tagestreffer (89.). Ein starker Auftritt ermöglichte dem Spitzenreiter am Freitag einen ungefährdeten Erfolg gegen die SG Utphe/Trais-H./Inh..

Dem SV Annerod ist der Platz an der Sonne aktuell nicht zu nehmen. Gegen die SG Utphe/Trais-H./Inh

FSG Biebertal - SV Annerod     2:1

Das A-Liga-Spitzenspiel wurde vor 120 Zuschauern den gestellten Erwartungen gerecht. Gleich ihre erste Einschussmöglichkeit war für die Gäste, die anfangs mehr  Spielanteile besaßen, durch Nicolas Smajek (10.) von Erfolg gekrönt. Der kurz darauf folgende Ausgleich von Maurice Mühlich (16.) hatte den zündenden Effekt, dass er die Gastgeber auf Touren brachte. Fünf Minuten vor der Halbzeit gelang Mühlich ein Zaubertor aus 25 Metern zur verdienten Führung. Mit offenem Visier gingen beide Seiten bis zur 55. Minute zur Sache. Danach diktierte Biebertal mehr und mehr das Geschehen, scheiterte aber am eigenen Unvermögen im Abschluss, als es Mühlich, Joshua Keller, Jan Krombach und Luca Bolz vor dem Anneroder Gehäuse versäumten, den Deckel vorzeitig drauf zu machen. Die Gäste warteten nur bei einigen Standardsituationen mit Torgefahr auf, gingen aber leer aus.

FSG Villingen/N/Hungen - SV Annerod     1:0

Nach der 3:6-Klatsche gegen Rödgen war die FSG V/N/H von Anfang an darauf bedacht, erst einmal das eigene Tor sauberzuhallten. Umso überraschender war es dann wohl auch für viele Spieler und Zuschauer, dass am Ende die Null stand. Vor allem auch weil die Gäste aus Annerod bis dato in sechs Ligapartien schon 22 Treffer auf ihrem Konto verbuchen konnten, bei nur drei Gegentoren. „In der ersten Hälfte war Annerod noch ein bisschen feldüberlegen. Wir wurden dann immer wieder gefährlich vor dem Tor, haben unsere Chancen aber nicht genutzt. Bis kurz vor Schluss hat dann tatsächlich auch fast jeder mit einem Unentschieden gerechnet“, erklärte FSG-Abteilungsleiter Jörg Jackl. Kurz vor Schluss in der 89. Minute wurde dann aber Villingens Angreifer Tim-Alexander Geisler im Gästestrafraum gefoult. Den folgenden Strafstoß verwandelte Patrick Koch zum 1:0 Endstand. Im Zuge des Fouls kam es zudem zu einer Schiedsrichterbeleidigung von Anneröder Seite, worauf der Spieler der Gastmannschaft die Rote Karte sah. „Am Ende war es ein verdienter Sieg für uns“, zeigte sich Jackl erleichtert über die drei Punkte.

SV Annerod - TuBa Pohlheim II     4:3

Vor dem Spiel nahm man sich in Annerod vor, zu alter Stärker zurückzukehren und in der Offensive die Chancen wieder besser zu nutzen. Zumindest Letzteres gelang der Lohwasser-Truppe beim Spiel gegen TuBa II. „Auch wenn die Mentalität bei uns heute gestimmt hat, haben wir schon glücklich gewonnen. Es war generell ein Spiel auf Augenhöhe,“ gab Lohwasser zu Protokoll. Die Gäste aus Pohlheim konnten in der 23. Minute durch Dominique Dearbone die Führung erzielen. Kurz vor dem Seitenwechsel (44. Min) erzielte SV-Mann Niklas Girnhard den 1:1 Ausgleich. Nach der Pause war es Nicolas Smajek in der 49. Minute, der für Annerod einschoss. Jetzt sollte sich auch eine vorübergehende Überlegenheit der Gastgeber bemerkbar machen. „Leider haben wir dann das 2:2 bekommen und dann auch noch das 2:3“, berichtete Lohwasser weiter. Erst traf Abraham Agirman in der 65. Minute und dann in der 80. für die Gäste. In der Schlussphase wurde es nochmal spannend und den Annerödern gelang mit einem Doppelschlag glücklicherweise noch der Sieg. Maurizio Berti in der 89. und Patrik Wallbott in der 91. Minute sorgten für die Wende. Der Sieg bedeutet für den SV nun vorrübergehend den Sprung auf Platz zwei. Am Donnerstag kann Bessingen jedoch wieder vorbeiziehen. Und auch Lollar/Stauffenberg ist noch zwei Spiele in Rückstand.

SV Annerod - SG Birklar      1:5

Nicht nur der nasskalten Witterung wegen hatten die Gastgeber einen schlechten Tag erwischt. Zu viele  individuelle Fehler in ihrem Passspiel, die die Gästeakteure Mahir Marankoz (21.) und George Bogdan-Ganu  (44.) clever ausnutzten, ließen sie zur Pause hinten liegen. 60 Sekunden nach Wiederanpfiff wurde der völlig blank stehende Nando Raffael beim 0:3 fahrlässig aus den Augen gelassen. Nach dem 1:3 von Nicolas Smajek (56.) setzte Annerod den Spitzenreiter, der kurzzeitig wackelte, erheblich früher unter Druck. Mit der verpassten Chance von Patrick Wallbott zum Anschlusstreffer endete aber diese Phase so schnell wie sie begonnen hatte, Marankoz (77.) und Hesham Al-Selwi (82.) zogen die Zügel rechtzeitig wieder an und bescherten dem Klassenprimus einen deutlichen Vorsprung.

TSV Langgöns II - SV Annerod     2:1

Eine insgesamt sehr faire Partie lieferten sich die zweite Mannschaft aus Lang-Göns und der SV Annerod am Samstagnachmittag. Die Hausherren konnten bereits in der 6. Minute durch Lennart Jarzinka in Führung gehen. Die Gäste hatten zwar zwei gute Tormöglichkeiten durch Maurizio Berti und Mario Miljkovic, konnten diese aber nicht im Kasten des TSV unterbringen. Auf der anderen Seite setzte Lang-Göns-Akteur Kevin Heidt einen Freistoß nur an den Pfosten des SV-Gehäuses. Mit einem 1:0 ging es somit in die Halbzeitpause. „In der ersten Halbzeit waren wir schon überlegen“, bilanzierte TSV-Sprecher Matthias Janke. Mit einem schönen Schuss aus gut zwölf Metern in den Torwinkel gelang es dann Phil Pietzner auf 2:0 zu erhöhen (57.). Gute Möglichkeiten sogar auf das 3:0 wurden aber vom TSV ausgelassen. Und so gelang Annerod durch einen Foulelfmeter in der 85. Minute, den Patrick Wallbott verwandelte, noch der Anschlusstreffer. „In den letzten Minuten haben die Gäste nochmal gedrückt, aber wir konnten den Sieg verteidigen und aufgrund der ersten Hälfte gewinnen“, erklärte Janke weiter.

SV Annerod - MTV Gießen II     3:2

Zwar ging Annerod nach 120 Sekunden durch den verwandelten Foulelfmeter von Patrick Wallbott in Front, doch im weiteren Partieverlauf haperte es auf dem tiefen Geläuf etwas an der Chancenumsetzung, die für eine sorgenfreiere Endphase hätte sorgen können. So kamen die Gäste durch Nils Dreßler (28.), der ebenfalls vom Kreidepunkt ins Schwarze traf, zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Mit dem Doppelschlag vor der Pause durch Marc Schmidt (43.), der aus 16 Metern abgezogen hatte und Nicolas Smajek (45.) nach sehenswertem Seitfallzieher schienen die Würfel zu Anneröder Gunsten vorzeitig gefallen, doch mit dem 2:3-Anschlusstreffer von Sebastian Brinker (65.) stand der Vorsprung der Gastgeber mit einem Male auf wackligen Füßen. Dass dies unbegründet war, zeigte sich am Ende, da der Männerturner-Reserve die für einen Ausgleichstreffer nötigen Ideen fehlten.

TSV Rödgen - SV Annerod     4:2

Das aufgrund der langanhaltenden Regenfälle schwer bespielbare Geläuf machte beiden Seiten zu schaffen. Die Gastgeber schienen etwas besser zu Rande zu kommen, zumal ihnen der Doppelpack von Reuling (12., 20.) in die Karten spielte. Nun lief die Kugel flüssiger durch die Rödgener Reihen, so dass der 3:0-Pausenstand von Abdulfattah Faisal (41.) nur folgerichtig war. Nach dem Wechsel präsentierte sich Annerod aufmerksamer und verkürzte durch Doppelpacker Lucas Smajek (66., 83.) auf 2:3. Dank des größeren Willens ließen sich  die Platzherren aber nicht mehr die Butter vom Brot nehmen und machten in der zweiten Minute der Nachspielzeit durch Maximilian Fett alles klar.

SC Sachsenhausen - SV Annerod     0:11

Ebenso wie Allendorf gegen Birklar hatte auch Sachsenhausen gegen Annerod keine Chance. Bei dem Team von Steffen Tafferner lässt sich der Negativtrend jedoch auf die immer noch anhaltenden Verletzungsmisere zurückführen. Stammtorhüter Ralph Orth fehlt dem Team immer noch, aber auch noch mehr als eine Handvoll anderer Stammkräfte werden vermisst. „Es herrscht richtig Not am Mann. Heute sind wir mit der Hälfte unserer Zweiten angetreten“, berichtete SC-Abteilungsleiter Ümit Koc. „Wir wollen jetzt das Jahr einfach noch zu Ende bringen und hoffen, dass es dann im nächsten Jahr wieder besser wird und die verletzten Spieler zurückkehren.“ Die Tore für Annerod erzielten Patrick Wallbott per Foulelfmeter (12.), Philipp Wendt (21., 35.), Luca Krämer (23., 31., 70. per Foulelfmeter), Marc Schmidt (27.), Lucas Smajek (40., 45.), Falk Ehrenspeck (56.) und Tim Raabe (78.). Nachdem der SV das Spiel früh entschieden hatte und zur Halbzeit bereits mit acht Toren in Front lag, ließen es die Jungs von Trainer Yves Lohwasser in Halbzeit zwei etwas sachter angehen. „Insgesamt war es ein sehr faires Spiel mit nur einer gelben Karte auf jeder Seite und einem sehr starken Gegner. Der Schiri hat seine Arbeit auch sehr gut gemacht“, lobte Komac den Unparteiischen.

SV Annerod - TSF Heuchelheim II     5:1

„Heute konnten wir aufgrund unserer effektiven Torchancenverwertung, vor allem in der ersten Halbzeit, einen durchaus verdienten Sieg einfahren, gab ein erfreuter SV-Trainer Yves Lohwasser zu Protokoll. Nachdem Maurizio Berti zu Spielbeginn bereits zwei hundertprozentige Torchancen hatte, konnte er in seinem dritten Versuch den 1:0 Führungstreffer erzielen (6.). Nach einem Ballverlust der Gastgeber war es Paul Rothfuss, der in der 13. Spielminute den zwischenzeitlichen Ausgleich markierte. Doch praktisch im direkten Gegenstoß des SV gelang Patrick Wallbott nur eine Minute später per Fernschuss die erneute Führung zu erzielen. Zwar hatten die Gäste auch noch eine weitere gute Möglichkeit wieder heranzukommen, die Tore schoss aber Annerod. In der 39. Minute traf Falk Ehrenspeck, kurz vor Abpfiff der 1. Halbzeit erhöhte Philipp Wendt auf 4:1. Nach dem Seitenwechsel nahm der SV das Tempo dann etwas raus. Auch wenn Heuchelheim noch die ein oder andere Torchance hatte, waren sie nicht zwingend genug. Den Schlusspunkt setzte Berti mit seinem zweite Tagestreffer in der 76. Spielminute.

SV Annerod - FSG Lollar/Staufenberg     1:5

Neben Birklar gegen Biebertal war die Partie zwischen Annerod und Lollar die zweite Toppartie des Tages und gleichzeitig auch ein Verfolgerduell, in dem sich am Ende die Gäste doch recht deutlich durchgesetzt haben. Anders als im Hinspiel ging dieses Mal die FSG in Führung. In der 22. Minute war Diyer Elen per Elfmeter erfolgreich. Kurz vor der Pause konnte Haydar Kilic dann auf 0:2 erhöhen (41.). Auch wenn Lucas Smajek nach dem Seitenwechsel der Anschlusstreffer gelang (57.), ließen sich die Gäste die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. So waren es erneut erst Elen (66.) und dann Kilic (81.). die das dritte und vierte Lollar-Tor erzielten. Den Schlusspunkt setzte Sascha Wagner in der 86. Minute. Dass der FSG-Sieg am Ende verdient war, dem stimmte auch Annerod-Trainer Yves Lohwasser zu: „Ich denke, es war schon verdient heute, vielleicht ist das Ergebnis aber etwas zu hoch ausgefallen. Lollar hatte schon bessere Spielanlagen und somit ist es ein verdienter Sieg“. Im Groben und Ganzen war es auch eine faire Partie, „auch wenn es ein paar Nicklichkeiten gegeben hat, aber die gehören zum Fußball ja dazu“, gab Lohwasser zu Protokoll.

FC Großen Buseck - SV Annerod     3:1

Aus fünf Metern landete der Kopfball von Waldemar Rigelhof (14.) an der Anneröder Querstange. Für die Platzherren war ein Punktedreier Pflicht, um den Anschluss an die Nichtabstiegsränge nicht aus den Augen zu verlieren. Wenige Sekunden vor dem Halbzeitpfiff sorgte Rigelhof mit einem Flachschuss ins lange Eck für die verdiente Führung. Fast eine Kopie war das 2:0, für das Niklas Nolte aus zehn Metern 300 Sekunden nach Neustart verantwortlich war. Die Platzherren überzeugten mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, die zum 3:0 führte. Dazu startete Khalid Amir in der 70. Minute einen Sololauf, bei dem er drei gegnerische Akteure bravourös austanzte, um dann für Bagis Bas aufzulegen, der dann aus drei Metern keine Mühe hatte, abzuschließen. Nur ein ,,Schüsschen‘‘ war nach Aussage von FC-Trainer Thorsten Hillgärtner die einzige nennenswerte Anneröder Aktion im zweiten Durchgang. Als die Partie für die Hausherren längst in trockenen Tüchern war, gelang Lukas Smajek in der zweiten Minute der Nachspielzeit der SV-Ehrentreffer.

SV Annerod - TSV Allendorf Lahn     11:0

„Allendorf war bereits sehr dezimiert in die Partie gegen uns gestartet und hatte nur einen Auswechselspieler“, erklärte Annerod-Trainer Yves Lohwasser. Dadurch konnte schon erahnt werden, dass es heute für den SV eine klare Angelegenheit werden würde. Auch wenn Annerod die letzten beiden Ligaspiele gegen Großen-Buseck und Lollar verlor, gingen sie heute dennoch als klarer Favorit in die Partie. Denn Allendorf konnte bisher erst 11 Zähler aus 17 Partien erziehlen, der SV dagegen 27. Demanch deutlich fiel auch das Ergebnis heute aus. Für die Gastgeber waren erfolgreich: Patrick Wallbott (1., 54.), Lucas Smajek (4.), Mauricio Berti (20., 27.) , Luca Krämer (48.), Falk Ehrenspeck (57., 90.) und Robin Sittner (68., 69., 88.). „Insgesamt hätte der Sieg auch noch höher ausfallen können, aber so geht es vollkommen in Ordnung“, erklärte Lohwasser weiter.

FSG Bessingen/E/Langsdorf - SV Annerod     0:0

Für FSG-Trainer Thorsten Schultheis verlief die Partie auf Augenhöhe über weite Strecken in ruhigem Fahrwasser. Das tiefe Geläuf machte es für beide Seiten schwer, zwingende Chancen herauszukombinieren. Im ersten Abschnitt waren die Gastgeber der Führung einen Tick näher, nach der Pause hatte Annerod bessere Karten, das faire Jahresausklangspiel für sich zu entscheiden. Alles in allem ging man mit einer gerechten Punkteteilung auseinander, die jedoch aus Bessinger Sicht unbefriedigend ist, da dadurch zwei wichtige Zähler im Aufstiegsrennen flöten gingen.